Von
Mario Meir-Huber
6. August 2010 00:33
Seit kurzem ist die Visual Studio Familie um ein Produkt reicher geworden: Visual Studio LightSwitch. Hierbei handelt es sich um ein Produkt, welches die Entwicklung vereinfachen soll. Kurzum: Rapid Application Development. In ersten Kommentaren wurde es häufig mit Access verglichen, was jedoch keine Ähnlichkeiten zu dieser Software hat (bis auf einige Grundideen). Interessant wird Visual Studio LightSwitch dann, wenn wenig Budget oder Zeit zur Verfügung steht.
Visual Studio LightSwitch ist als AddOn in Visual Studio 2010 integriert. Installiert man LightSwitch, ist es bereits über neue Templates einsatzbereit.

Entwickelt wird auf Basis von LightSwitch stark datengetrieben. In der obigen Abbildung sieht man, wie man mit den Daten vorgehen möchte. Hierbei kann man sich zu lokalen Datenbanken ebenso wie zu Cloud Datenbanken verbinden (Hinweis: SQL Azure). Datenquellen können aber auch SharePoint Listen sein.
Im nächsten Schritt werden Screens erstellt. Screens sind Sichten auf die Daten, welche im vorigen Schritt erstellt wurden. Das tolle an der Sache ist nun, das diese Screens Silverlight Elemente sind. Damit ist die neu entwickelte Anwendung für viele Plattformen und auch im Web verfügbar.
Oft wird kritisiert, das so schnell erstellte Anwendungen kaum erweiterbar sind. Anwendungen, welche mit LightSwitch erstellt wurden, sind jedoch auf beliebige Weise erweiterbar.
Eine detaillierte Beschreibung zu LigthSwitch gibt Tom Wendel (deutsch) hier oder Jason Zander (englisch) hier.
Die Beta von LightSwitch wird es ab 23. August geben. Wir werden dann natürlich wieder weiter berichten.

Mario Meir-Huber
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