„Dieser Blog Post ist Teil der Serie „Cloud Computing mit Windows Azure“, alle bisher erschienenen Artikel finden Sie im ersten Posting der Serie!“
Dies ist das letzte Post der Serie “Cloud Computing”. Dies bedeutet jedoch nicht, das keine Post zu diesem Thema mehr erscheinen werden. Weitere Posts sind jedoch nicht mehr aufbauend. Ich werde mich verstärkt um das Thema Cloud Computing widmen.
Abschließend möchte ich noch mit einem häufig vorkommenden Vorurteil aufräumen. In vielen Gesprächen wurde festgehalten, das die Cloud primär ein Einsparungspotential mit sich bringt. Daher wirkt sich Cloud Computing stark auf die Finanzen aus. Dies ist jedoch nur ein kleiner Vorteil, welcher durch die Cloud entsteht. Vielmehr deckt die Cloud viele Bereiche ab.
Wollen wir mal mit einem zentralem Bereich in Unternehmen beginnen: der Strategie. Hier hat die Cloud auch sehr viel gutes zu bieten. Viele Unternehmen haben große IT-Abteilungen. Damit müssen sich die Unternehmen Kompetenz in einem Bereich aufbauen, welcher oft nichts mit deren Kerngeschäft zu tun hat. Mal ehrlich, was will ein Pharmaunternehmen mit einer spezialisierten Dokumentenmanagement-IT? Durch Outsourcing kann sich das Unternehmen verstärkt auf deren Kernbereich konzentrieren. Cloud Computing bietet auch eine wesentlich höhere Flexibilität – wenn ein kleines Unternehmen in der Touristikbranche stark skaliert, so hinkt die IT eventuell oft nach. Server können nicht rechtzeitig beschafft und in stand gesetzt werden, Personal ist oft kaum vorhanden, … Über dies hinaus transferiert das Unternehmen auch das Risiko. Über so genannte Service Level Agreements wird vereinbart, was der Cloud-Anbieter zu leisten hat. Wird dies nicht eingehalten, so gibt es in vielen Fällen Geld zurück (hierfür wird keine Gewähr seitens der Verfasser gegeben). Auch für Unternehmen, welche Rechenzentren und Server erbauen bzw. Verkaufen haben viele Vorteile. Die Bauweise der Rechenzentren wird standardisiert und somit kostengünstiger.
Ein weiterer Vorteil besteht in der Leistung des Anbieters. Zum einem sind die Leistungen, wie bereits vorher erwähnt, klar durch SLAs (Service Level Agreements) definiert. Ein weiterer Vorteil ist, das das anbietende Unternehmen eine hohe Kompetenz in diesem Bereich aufbauen kann – eine Kompetenz, welche bei on-premise nur teilweise erreicht werden kann. Wird mehr Leistung im Unternehmen benötigt, kann diese schnell und einfach abgerufen werden. Dies ist bei on-premise Lösungen nur sehr schwer bist gar nicht lösbar.
Auch hinsichtlich der Personalengpässe ergeben sich Vorteile für Unternehmen, welche auf Cloud Computing Lösungen setzen. Die Personalprobleme, welche in der IT vorherrschen, können mittelfristig gelöst werden. Durch Cloud Computing wird deutlich weniger Personal in IT-Fachabteilungen benötigt. Das Personal wird bei Dienstleistungsunternehmen sitzen, selten jedoch im Unternehmen.
Hier noch einmal die Zusammenfassung der letzten Artikel:
Im diesem Sinne,
Viel Spass mit SaaS, PaaS und IaaS,

Mario Meir-Huber
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