Von
Mario Szpuszta
8. January 2010 12:46
Auf der Professional Developers Conference 2009 wurde von Microsoft ein äußerst konsistentes Bild über die gesamte Plattform vorgestellt – inklusive einer Gegenüberstellung zwischen der klassischen Plattform und der Cloud-Plattform. Dabei hat Microsoft Angebote in den Bereichen Software-as-a-Service (SaaS) und im Platform-as-a-Service (PaaS).
Damit Sie zuordnen können, welche Cloud-Technologie der Microsoft-Plattform welche Rolle spielt und für welche Einsatzgebiete geeignet ist, geben wir Ihnen in diesem Artikel einen Überblick über die Komponenten der Microsoft-Cloud-Plattform und zeigen, welche Funktionen Sie wo finden.
Nachfolgende Tabelle betrachtet die typischen Bestandteile einer Technologie-Plattform, mit der Lösungen entwickelt, betrieben und zur Verfügung gestellt werden können und stellt Microsoft-Produkte und Technologien in Relation.
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On-Premise oder Hosted
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Cloud
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Typ des Angebots (wenn in der Cloud)
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Anwendungen Business Productivity Online Services (BPOS)
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SaaS
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Windows Azure Plattform
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Services-Plattform
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PaaS
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Relationale Datenbank
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PaaS
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Betriebssystem
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PaaS
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Operations Management
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Programmier-Modell
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Werkzeuge
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In unserem Tutorial widmen wir uns hauptsächlich mit der Windows Azure Plattform. Dieses Platform-as-a-Service Angebot besteht aus folgenden Komponenten:
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Komponente
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Beschreibung
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Funktionen
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Die Basis für sämtliche Anwendungen und Services stellt Windows Azure selbst dar. Darunter kann man sich das Betriebssystem der Cloud von Microsoft vorstellen.
Windows Azure kümmert sich um Basisfunktionen und stellt diese den Entwicklern zur Verfügung. Dazu zählen etwa Storage, Ausführung von Web Anwendungen und Services sowie Hintergrunddiensten und die Bereitstellung einer Kommunikationsinfrastruktur auf Basis der Verfügbaren Netzwerk-Infrastruktur.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Betriebssystems ist die sogenannte Azure Fabric. Diese kümmert sich um die Verwaltung der notwendigen VM-Instanzen, deren Provisionierung und De-Provisionierung sowie deren Monitoring.
Windows Azure wurde als Plattform für hoch-skalierbare Anwendungen entwickelt. Entsprechend sind auch Load-Balancing und Ähnliches Teil der Plattform.
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Aktuell:
- Compute (für Web Anwendungen, Services und Hintergrund-Aufgaben)
- Storage (Blob für große Datenmengen, Queue zur asynchronen Kommunikation, Table für strukturierte Daten)
- Kommunikation (HTTP und IP/Port-basierte Endpunkte)
- VM Management über die Azure Fabric (Provisionierung, De-Provisionierung, Konfiguration)
- Deployment, In-Place Upgrade und Staging-Upgrades für Services und Anwendungen
- Sicherer Speicher für Zertifikate
- Monitoring und Logging Infrastruktur für Cloud-hosted Services und Anwendungen.
Geplant (Auszug):
- Benutzer VMs (Infrastructure as a Service)
- Remote Terminal Server Zugang (IaaS)
- GEO-Replikation
- etc.
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Natürlich brauchen auch Cloud-basierte Services und Anwendungen relationale Datenbanken. In der ersten Version stellt SQL Azure genau das dar - eine Relationale Datebank in der Cloud, die sowohl von Cloud-Services als auch für On-Premise-Services verwendet werden kann.
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Aktuell:
- Ausfallssichere, skalierbare Relationale Datenbank
- Synchronsiations-Dienste für Sync. mit On-Premise Datenbanken
Geplant (Auszug):
Schrittweise Einführung sämtlicher Funktionen wie vom SQL Server bekannt (Reporting Services, Analysis Services etc.).
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Die AppFabric wird langfristig sowohl On-Premise als auch in der Cloud eine Art Applikationsserver-Plattform darstellen. Für 2010 sind erste Vereinheitlichungen und Angleichungen zwischen der On-Premise Version und der Cloud-Version angedacht. Ab dann stehen sowohl im On-Premise Bereich als auch im Cloud-Bereiche Funktionen wie Dynamisches Routing für Services, Verteiltes Caching, einheitliches Web-Farm-Deployment, Workflow-Management und WCF-Service-Management zur Verfügung.
Aktuell bietet Windows Azure AppFabric als die Cloud-Version Mögichkeiten zur Integration zwischen On-Premise und Cloud-Services über den Service Bus sowie ein Security-Service zur sicheren Ausstellung von Tickets als Berechtigungsnachweis für den Zugriff auf Cloud-Services.
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Aktuell:
- Service Bus als Integrationsplattform
- Access Control Service zur Ausstellung von Tickets, die in Services als Basis für Authorisierung verwendet werden können
Geplant (Auszug):
- Verteilter Cache
- Service Management
- Workflow-Management
- Einheitliches Deployment (On-Premise + Cloud)
- Routing für Service Zugriffe
- etc.
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Wie bereits erwähnt beschäftigen wir uns in unserem Azure Tutorial hauptsächlich mit der Windows Azure Plattform wie oben dargestellt. Wenn Sie jetzt schon mehr über die Windows Azure Plattform lernen möchten, empfehlen wir Ihnen nachfolgende Ressourcen und Links:
http://www.microsoft.com/windowsazure
http://msdn.microsoft.com/en-us/library/dd163896.aspx
Cloud-Computing ist als Ergänzung zu bisherigen Modellen in der IT zu betrachten. Entsprechend ist ist dieses Paradigma nicht für alle geeignet während andere stärker davon profitieren können. Daher liefern wir im nächsten Posting einige Informationen, die Ihnen helfen werden, zu entscheiden, ob und wann Cloud-Computing und damit die Windows Azure Plattform für Sie geeignet ist oder nicht.