Von
Mario Meir-Huber
18. November 2009 16:50
Dieser Eintrag soll einen kurzen Überblick über die Keynote der PDC 2009 bieten. Bei der Vielzahl an Ankündigungen verliert man schnell den Überblick. Hier sind die wichtigsten Neuerungen aufgelistet. Mario hat bereits einen Eintrag über die Neuerungen verfasst, welcher an dieser Stelle fortgesetzt werden soll.
Zu Beginn der Session wurde Silverlight als zentrales “Tool” in der “3-Screens in the Cloud”-Strategie erwähnt. Nähere Details wurden jedoch nicht genannt. Die Keynote des 1. Tages fokusierte stark auf Windows Azure und Server-Technologien. Morgen (Mittwoch, 18.11.) wird der Fokus auf Client-Development liegen. Es gab auch keine News zu Windows Mobile. Hier hat Ray Ozzi auf März (Mix) verwiesen.
Windows Azure Neuerungen
Eine sehr interessante Neuerung für Windows Azure ist die Möglichkeit, virtuelle Maschinen zu hosten. Bis jetzt war nur die Windows Azure Plattform als solches möglich (sprich WorkerRole und WebRole). Dadurch kann man zwar sehr einfach die eigenen Applikationen zum Laufen bringen, jedoch hat man keine Möglichkeiten auf systemnahe Prozesse, … zuzugreifen. Ferner gibt es nun mehrere verschiedene virtuelle Maschinen (Cores, Takt)
Sehr interessant war auch die Demo von WordPress, wo der Gründer von WordPress jene Plattform auf Windows Azure demonstrierte. Um das ganze auch noch abzurunden wurde eine große WordPress Plattform (von den icanhascheezburger Gründern) auf Windows Azure vorgestellt.
Daten in der Cloud mit “Dallas”
Noch interessanter wurde es dann mit “Dallas”. Hierbei handelt es sich um eine Plattform, wo Content-Anbieter deren Daten auf Azure verteilen können. Diese können gegen Bezahlung wie auch gratis sein. Die Daten lassen sich dann auch sehr einfach in eigene Applikationen mit Visual Studio integrieren. Als Beispiel wurde InfoUSA aufgeführt. In der Keynote wurde Vivek Gundra, der Chief Information Officer der US-Regierung zugeschaltet. Dieser verwies auf “beamartian.jpl.nasa.gov” welche Daten verteilt.
Don Box und Chris Anderson coden Live
Don Box und Chris Anderson lockerten die Keynote dann durch einen Live-Coding Vortrag auf. Hierbei gab es ein etwas größeres Pair Programming mit ca. 7.000 Teilnehmern.
AppFabric
Velocity und Codename Dublin wurden zu AppFabic zusammen gefasst. Diese ist für Windows Server 2008 R2 und später auch für Windows Azure verfügbar. AppFabric liefert Application Services wie die Workflow Foundation und die Windows Communication Foundation. AppFabric soll das Management der IT-Infrastruktur vereinfachen.
Aus Los Angeles,
Mario Meir-Huber