Windows Azure SDK 2.0 for .NET

Von Toni Pohl (Gastblogger) Autor Feed 1. May 2013 11:14
Ganz frisch ist das Windows Azure SDK 2.0 für .NET, siehe auch "Announcing the release of Windows Azure SDK 2.0 for .NET" in ScottGu´s Blog. In diesem großen Update sind viele neue Features enthalten! [More]

Windows Azure Global Bootcamp in Wien #globalwindowsazure

Von Toni Pohl (Gastblogger) Autor Feed 27. April 2013 15:46
Heute fand bei Microsoft in Wien das #globalwindowsazure community bootcamp statt, parallel zum Windows 8/WP8-Hackathon. Jürgen Mayrbäuerl von Microsoft, @JMayrbaeurl und Rainer Stropek, MVP Windows Azure, @rstropek, führten durch das Event zeigten live die wichtigsten Neuerungen in Windows Azure und gaben Tipps und Tricks weiter. [More]

Windows Azure GA Remote Scripting mit PowerShell per Default

Von Andreas Pollak Autor Feed 18. April 2013 11:28
Wie installiere ich gescripted Software auf einer neu erstellten virtuelle Maschine? Antwort: Mit der globalen Verfügbarkeit von Windows Azure IaaS erlauben wir per Default für jede neue Default-Maschine Remote PowerShell Zugriff. Cooool :-D [More]

Windows Azure Conf Event im April

Von Toni Pohl (Gastblogger) Autor Feed 30. March 2013 10:32
Am 23. April findet (wie im letzten Herbst) wieder ein Windows Azure Community Event statt. Das Windows Azure Conf Event ist eine kostenfreie Veranstaltung für die Windows Azure Community. Die Keynote wird wieder Scott Guthrie selbst halten, danach folgen Sessions über den Einsatz von Windows Azure für Developers. Egal, ob Windows Azure neu ist, oder ob ihr alte Hasen seid, es wird bestimmt viel Interessantes und Neues dabei sein! [More]

Webentwicklung in der Cloud – Step by Step

Von Christian Vorhemus Autor Feed 18. February 2013 09:39
In diesem kleinen Tutorial soll gezeigt werden, wie sich mit einem kostenlosen Windows Azure Testaccount in wenigen Minuten Webseiten erstellen lassen, wie ein Content Management System aufgesetzt und eine Datenbank damit verbunden wird. [More]

VUE 11 Rendering mit Windows Azure

Von Andreas Pollak Autor Feed 29. January 2013 02:43
Heute mal etwas anderes . Nachdem ich mich privat mit Special Effects und virtuellen Landschaften beschäftige und das Rendering davon schon manchmal etwas lange dauern kann habe ich mal überlegt, ob ich nicht Windows Azure dafür nutzen könnte. Hier mal gleich ein Bild wie so ein Render aussehen kann: Für das Rendering von virtuellen Landschaften verwende ich das Produkt VUE 11 Infinite von e-on Software. Freundlicherweise kommt diese Lizenz mit 5 Rendernode Lizenzen (Render Cow’s). D.h. ich könnte theoretisch 5 Rendernodes gleichzeitig nutzen. Wenn ich 5 Maschinen hätte. Und da kommt Windows Azure ins Spiel. Leider ist die Installation der Render Cows in das Gesamtinstallationspaket von VUE integriert (nicht sehr clever bei ca. 900 MB). Dabei werden für die RenderCows nur 119 MB (gezippt) benötigt. Das heißt wir werden das Installationspaket mal verkleinern . Hier die Übersicht über die einzelnen Schritte, denn es wird eine etwas längere Anleitung und ist in erster Linie für Personen interessant die virtuelle Maschinen in Azure ausprobieren wollen oder jene die auch VUE lizenziert haben. Render Cow Installationsgröße verkleinern Windows Azure konfigurieren Preview für virtuelle Maschinen freischalten Virtuelle Maschine anlegen Virtuelle Maschine konfigurieren Internet Explorer Security Firewall RenderCow installieren und aktualisieren Test Lauf mit Vue 11 Infinite VM Image-Template erstellen Render Cow Installationsgröße verkleinern Eine beliebige Standalone Maschine nehmen und dort eine Instanz der “RenderCow” installieren. Dazu ist leider seit VUE 10 das komplette Package (ca. 900 MB) notwendig. ACHTUNG: Im Hintergrund wird „Visual C++ 2008 SP1 Redistributable Package (x64)“ installiert. Dieses muss man unbedingt auf Windows Server 2012 nachinstallieren (siehe weiter unten)! In diese Verzeichnisse wird die „RenderCow“ installiert. Später werden wir auf der Azure Maschine genau diese Verzeichnisse verwenden Die Checkbox für Autostart kann man deselektieren, da wir ja das Rendering in Windows Azure durchführen möchten. Wichtig:Da es sich hier um kein Windows Service handelt muss die „RenderCow“ unter jeder Maschine mit einem angemeldeten Benutzer gestartet werden. Nun verpacken wir das Verzeichnis „C:\Program Files\e-on software\RenderCow“ in einer handlichen ZIP-Datei. Die Datei %ProgramData%\e-onsoftware\Vue 11 Infinite RenderCow.reg packen wir idealerweise gleich mit dazu. Diese wird benötigt wenn die Render Cow aktualisiert werden soll. Das laden wir jetzt auf unser kostenloses Skydrive: http://skydrive.live.com. Um dieses Service zu nutzen braucht man lediglich ein kostenloses Microsoft Konto (Für Windows Azure benötigt man sowieso ein Microsoft Konto). Windows Azure konfigurieren Windows Azure Account erstellen / anmelden Als nächstes müssen wir unsere virtuellen Rendermaschinen auf Azure konfigurieren. Wer noch keinen Azure Account hat, kann hier die kostenlose Trial-Variante ausprobieren(immerhin für 3 Monate 750 small compute hours pro Monat). Eine gute Alternative ist die Nutzung der MSDN Subscription die ein gewisses Kontingent von Windows Azure beinhält . Wer bereits eine MSDN Subscription besitzt kann Windows Azure einfach hier aktivieren (Costcapping verhindert anfallende Kosten). Unter https://windows.azure.com/ kann man sich nun auf dem Windows Azure Portal anmelden. Preview für virtuelle Maschinen freischalten Unter https://account.windowsazure.com/PreviewFeatures kann man die Preview „Virtual Machines & Virtual Networks“ aktivieren. Virtuelle Maschine anlegen Im seitlichen Menü in der Azure Administrationskonsole wählen wir zunächst „Virtual Machines“ an. Danach im Menü am unteren Bildschirmrand „+New“ Unter „Compute“ / „Virtual Machine“ / „Quick Create“ erstellen wir eine neue virtuelle Maschine für unsere RenderCow. Z.b. „apollakRC1“. Diese wird daher im Internet später unter „apollakRC1.cloudapp.net“ verfügbar sein. Ich habe die RenderCow mittlerweile schon auf Windows Server 2012 getestet (anders am älteren Screenshot). Dann muss das obligatorische Passwort vergeben werden und die Größe der VM gewählt werden. Für schnelles Rendering sind natürlich größere Maschinen sinnvoll. Um lediglich ein Image zu erstellen würde ich zunächst die kleinste verfügbare Instanz wählen (Die Konfigurationszeit kostet auch :-D). Unter Location wählt man ein Rechenzentrum in der unmittelbaren Nähe. Mit „Create Virtual Machine“ wird diese Maschine dann angelegt. Das dauert dann ein paar Minuten. Wenn die Maschine dann läuft klicken wir auf die Instanz und öffnen das Dashboard. Sollte die Maschine nicht laufen einfach auf die Schaltfläche „Restart“ in der unteren Menüleiste klicken. Das kann dann auch noch ein paar Minuten dauern *seufz*. Dann wählen wir den Reiter „Endpoints“ aus. Dort müssen wir die notwendigen Ports für die „RenderCow“ konfigurieren. Um einen neuen Endpunkt hinzuzufügen wählen wir am unteren Bildschirmrand “+ADD ENDPOINT” aus. Wir fügen den Port 5004 hinzu. Die Ports lassen sich natürlich konfigurieren. Ich verwende hier die Standardeinstellung. Hinweis: Es empfiehlt sich den Zugriff auf diese Endpunkte security-technisch einzuschränken sonst kann jede/r eure Render Cows nutzen . In der Liste ist bereits ein Port für den „Remote Desktop“ freigeschalten. Und so sollte das Ganze dann aussehen: Wir wechseln wieder in das Dashboard Virtuelle Maschine konfigurieren Wir verbinden uns mithilfe des Menüs am unteren Bildschirmrands remote auf die Maschine (Schaltfläche „CONNECT“) Wir öffnen die RDP Verbindung und geben unser Passwort (Jenes, welches wir beim Anlegen der Maschine angegeben haben) ein. Internet Explorer Security konfigurieren Im Server Manager deaktivieren wir einmal zunächst die IE Security damit wir die „RenderCow“ problemlos von Skydrive herunterladen können.   Firewall konfigurieren Wir wechseln in den Startschirm (Windows-Taste) von Windows Server 2012 und tippen „Firewall“ ein und wählen „Windows Firewall with Advanced Security“.   Wir wählen „Inbound Rules“ aus. Danach auf der rechten Seite „New Rule“ und selektieren „Port“. Weiters definieren wir TCP und den Default Port 5004.    Klarerweise wollen wir Verbindungen erlauben.   Am Ende vergeben wir noch einen Namen und schließen mit „Finish“ RenderCow installieren Wir laden nun unsere zuvor erstellte ZIP-Datei herunter indem wir den IE öffnen und http://skydrive.live.com ansurfen und unsere Datei herunterladen. In den Dateieigenschaften der ZIP-Datei sollten wir bei dieser noch als „sicher“ markieren, da Benutzer vor Dateien aus dem Internet speziell geschützt werden. Wir legen das Verzeichnis „C:\Program Files\e-on software\RenderCow“ (sollte ident sein mit unserer ursprünglichen Installation / Screenshot von einer aktuelleren Installation auf Server 2012) an und kopieren den Inhalt der ZIP-Datei in dieses Verzeichnis. Auf dem Desktop erstellen wir einen Shortcut auf die Datei „Vue 11 Infinite RenderCow.exe“. Für Windows Server 2012 muss auch das Microsoft Visual C++ 2008 SP1 Redistributable Package (x64) installiert werden! (http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=2092) Nach der Installation der Redistributables müssen wir noch eine Konfiguration nachtragen damit VUE Update die aktuellen Versionen der RenderCows installieren kann. Dazu modifizieren wir die Datei “%ProgramData%\e-onsoftware\Vue 11 Infinite RenderCow.reg” mit notepad (Dazu muss man die Render Cow einfach einmal starten). Alternativ kann man die Datei einspielen die wir mitgepackt hatten (siehe oben). Nun können die VUE Render Cow mit einem Doppelklick starten. Die „RenderCow“ erscheint dann im Tray der Taskleiste. Achtung, das Icon kann auch versteckt sein. Mit Customize kann der Computer so konfiguriert werden, dass das Icon immer sichtbar ist.   Mit der rechten Maustaste kann das Kontextmenü aktiviert werden. Und mit „Show“ kann der Client angezeigt werden. Dort sehen wir dann wenn Renderszenen empfangen werden etc,… (Status).   Nun können wir uns versuchen mit VUE Infinite 11 zu verbinden. Sobald wir unseren Rendernode hinzufügen kann es sein, dass die Render Cow aktualisiert wird. Das kann schon eine Zeit dauern (Hier empfiehlt es sich mit dem Taskmanager zu schauen, wann der Netzwerktraffic wieder absinkt). Wenn das Update nicht automatisch installiert, wechseln wir in das Verzeichnis: %ProgramData%\e-onsoftware\Vue 11 Infinite RenderCow\Updates und führen die Datei Archive.update.exe aus. Wurde die Datei “%ProgramData%\e-onsoftware\Vue 11 Infinite RenderCow.reg” nicht korrekt konfiguriert beendet das Programm sofort! Ab diesem Zeitpunkt können wir unseren ersten Render mit VUE versuchen bevor wir ein Standard Image erstellen. Test Lauf mit Vue 11 Infinite Unter den Render Settings (F9) den External Renderer auswählen und den Render Cow Rechner in der Cloud hinzufügen.    Bei einer erfolgreichen Verbindung steht “Idle”. Steht “Connecting” für längere Zeit wird vermutlich das Update übertragen. In diesem Fall sollte man auf der Remote Maschine das UI für die Render Cow öffnen und nachsehen, ob das Update installiert wurde.     Vor dem Rendering sollte noch die Ziel datei angeben werden und dann kann es losgehen. VM Image-Template erstellen ACHTUNG: Virtuelle Machinen in Windows Azure sind noch Preview! D.h. es kann hier zu eventuell unerwarteten Fehlern kommen. Wir verbinden uns wieder remote auf unsere Render Cow und starten den Commandline Promt (als Administrator). Dann wechseln wir in das Verzeichnis „%windir%\system32\sysprep“. Wir geben Sysprep ein und drücken EINGABE. Im Tool “OOBE” auswählen, Generalize anwählen und Shutdown auswählen. Dann OK drücken. Nach einiger Zeit wird die Remoteverbindung unterbrochen und die Maschine ist gestoppt. Das kann ein paar Minuten mehr dauern.    Im Menü am unteren Bildrand wählen wir nun „Capture“, geben den Namen für unsere virtuelle Maschine an und setzen das “Sysprepped"-Häckchen. Das Image wird jetzt erstellt.    Auch wenn die Operation fertig gelaufen ist, tut sich noch was wenn man unter Images nachsieht. Und das kann auch noch etwas dauern. Später finden wir unter Images unsere RenderCow.   Sollte dies nicht funktioniert haben (Preview!) kann man das Image nochmal hinzufügen. Dazu muss man lediglich die neu erstellte VHD (die mit dem kryptischen Namen) anfügen. So und nun kann der Spaß beginnen und wir können große Maschinen mit unserem Template anlegen: Wichtige Hinweise noch: Ihr müsst noch den TCP Endpunkt 4005 hinzufügen (siehe oben) sonst könnt ihr euch natürlich nicht mit VUE auf die Maschine verbinden. Booten der Maschine alleine reicht nicht. Ihr müsst euch anmelden und die RenderCow starten! Ist leider kein Windows Service. Sysprep löscht leider auch den Desktop-Link und man muss das Teil unter dem %Program Files% Pfad direkt anwählen. Andreas Pollak Product Marketing Manager Visual Studio 2012 (Entwicklungs- und Testwerkzeuge) Leader im Magic Quadrant von Gartner für ALM

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ALM Demo Image für die IaaS Cloud

Von Andreas Pollak Autor Feed 23. January 2013 12:50
Viele von euch wissen vermutlich, dass es eine virtuelle Application Lifecylce Managment (ALM) Demo-Maschine von Brian Keller gibt, mit der man mit Hands-on-Labs nahezu alle Funktionen von Visual Studio 2012 und Team Foundation Server 2012 testen kann. Aber was wenn meine Maschine dafür viel zu langsam ist oder ihr nicht überall Zugang zu Hyper-V habe? In jeder eurer MSDN Subscription ist ein kostenloses Azure Kontingent enthalten. Warum es nicht dafür nutzen? Vishwas Lele zeigt wie man das ALM-Demo-Image unter Windows Azure (IAAS) zu Laufen bekommt. In der Zukunft gibt’s ja vielleicht gleich ein Azure-ready-Image *ganz fest wünsch und schon angefragt *. Andreas Pollak Product Marketing Manager Visual Studio 2012 (Entwicklungs- und Testwerkzeuge) Leader im Magic Quadrant von Gartner für ALM

Windows Azure Media Services für den Produktiveinsatz verfügbar

Von Jürgen Mayrbäurl  Autor Feed 23. January 2013 06:40
Wie von Scott Guthrie gestern via Blogpost angekündigt, stehen die Windows Azure Media Services nun für den Produktiveinsatz zur Verfügung. Damit endet die mehrmonatige Testphase dieses Windows Azure Services und man ist nun in der Lage, Lösungen für das On-Demand Video Streaming für eine Vielzahl von Plattformen (z.B. Windows, Silverlight, Android, iPhone&Co, XBox, Flash und HTML5) damit zu entwickeln und anzubieten. Entwicklungsressourcen und Enterprise Service Level Agreement stehen ebenfalls zur Verfügung. Mit den Windows Azure Media Services ist es nun möglich, On-Demand Video Streaming in den unterschiedlichsten Anwendungsszenarien, wie z.B. Training-Videos, Videos auf Webseiten oder hochwertigen Videodiensten a la Netflix, einzusetzen. Prominentestes Beispiel im Vorjahr waren die Olympischen Spiele in London. Die Entwicklung einer Video-Medienlösung (z.B. in Österreich die ORF TvThek), die Videos als Stream für unterschiedliche Plattformen zur Verfügung stellt, ist eine durchaus komplexe Aufgabenstellung, da dazu jede Menge Hardware/Infrastruktur und Software benötigt wird. Alleine die dafür in der Regel notwendigen Investitionbudgets sind sehr oft nur von großen Unternehmen aufzubringen. Windows Azure Media Services bieten hier eine tolle Lösung, da sie fix fertige, einsatzfähige Infrastruktur/Services zur Verfügung stellt, die keinerlei Kosten bei der Herstellung bzw. Einrichtung verursachen. Wie bei Cloud Services üblich, bezahlt man nur für die wirkliche Nutzung des Dienstes (In diesem Fall für die Videostreamaufbereitung, die Speicherung der Videos und die Konsumation der Videos durch die Benutzer). Windows Azure Media Services können jederzeit kostenlos mittels der 90-tägigen Testversion von Windows Azure ausprobiert werden. Neben den umfangreichen, auf REST basiernden APIs des Dienstes (als Open Source Software SDKs für .NET und Java verfügbar), können einfache Aufgaben auch über das Management Portal von Windows Azure durchgeführt werden. Für die Evaluierung des Einsatzes für eine selbstentwickelte bzw. –betriebene Medienlösung stehen wir gerne, nach Verfügbarkeit, für Briefings und Workshops zur Verfügung (Anfragen bitte über das Kontaktformular). Weiters sollte unbedingt erwähnt werden, dass die nächste geplante Erweiterung von Windows Azure Media Services, nämlich das Live Smooth Streaming, aktuell intensiv mit ausgewählten Partnern getestet wird. Ressourcen: Windows Azure kostenlos testen Windows Azure Media Services und Entwicklerressourcen Scott Guthries Blogpost Anfrage für Windows Azure Media Services Briefing/Workshop

Pimp up your Windows 8 Store App mit Live Tiles

Von Jürgen Mayrbäurl  Autor Feed 15. January 2013 09:05
Wie macht man aus seiner Windows 8 Store App eine Top App? Neben vielen anderen Aspekten ist wahrscheinlich der sogenannte Live Tile Support hier, besonders bei News Reader Applikationen, ein wesentliches Element. Wer will schon bei einer “Zeitungs App” jedes mal die Applikation starten, nur um die neuesten Schlagzeilen lesen zu können. Wenn man sich die Apps der österreichischen Zeitungsherausgeber (z.B. “Die Presse”, “Wirtschaftsblatt”, usw.) ansieht bzw. installiert, fällt natürlich sofort auf, dass sie, auch wenn sie gar nicht gestartet wurden, immer die aktuellen Schlagzeilen durchlaufend auf ihrer “Kachel” am Startschirm darstellen. Das ist wirklich praktisch und wenn es einem trotzdem stört, kann man es ja immer wieder abdrehen. Aber wie macht man das nun in seiner App? Das Stichwort dazu lautet “Periodic notifications”. Wenn man sich nun die Dokumentation auf MSDN dazu durchliest, stolpert man sehr schnell über folgende Aussage: How it works Periodic notifications require that your app hosts a cloud service. The service will be polled periodically by all users who have the app installed. At each polling interval, such as once an hour, Windows sends an HTTP GET request to the URI, downloads the requested tile or badge content (as XML) that is supplied in response to the request, and displays the content on the app's tile. Klingt ja nicht unbedingt einladend, wenn man dafür ein eigenes Cloud Service betreiben muss. Von den damit verbundenen Kosten einmal komplett abgesehen. Wie soll man für kostenlose “RSS Reader Apps” das machen? In Wirklichkeit ist es jedoch einfacher, als so manch einer denkt. Hier kommt nämlich Windows Azure in Spiel, das mit Windows Azure Websites ein kostenloses Angebot für die Umsetzung eines derartigen Cloud Services anbietet. Nachfolgend wird anhand eines Beispiels die Implementierung von Live Tiles Support eines RSS Feed Readers basierenden App genauer dargestellt (Aufwand bei der Verwendung der Samples und gewissen Voraussetzungen liegt bei ca. 1 Stunde). Im folgenden Sample (siehe auch Source Code dazu am Ende dieses Beitrags) wird im Live Tile der App in regelmässigen Abständen der Titel der neuesten Blogposts von http://www.codefest.at durchlaufend dargestellt. Dazu wird der RSS Feed von Codefest.at verwendet, der von den Windows 8 Apps bzw. Windows 8 Geräten regelmässig mittels eines REST Aufrufs abgefragt wird.  Schritt 1: Erstellung und Deployment des Cloud Services Zuerst erstellt man mittels Visual Studio ein ASP.NET MVC Projekt: Danach wählt man als Projektvorlage “Web API” aus: Den standardmässig angelegten ValuesController benennen wir in etwas naherliegenderes wie TilesController um. Dazu klickt man mit der rechten Maustaste auf die Datei des ValuesControllers im Solution Explorer. Bis auf die Get Methode des Templates können alle anderen Methoden gelöscht werden und die Get Implementierung sollte dann folgendermaßen aussehen: Es handelt sich dabei um die Implementierung eines REST Aufrufs der Art http://server/api/tiles/{x}, wobei x für den Index des Blogposts in der Liste der Posts verwendet wird. Bei x ist gleich 1 würde der erste Blogpost verwendet werden, usw. Die URL des RSS Feeds kommt aus den App Settings in der Web.config. Im obigen Source Code ist erst der Block beginnend mit “var xml = …” für den Windows 8 Live tiles Support interessant. Der Rest ist eigentlich nur eine einfache Art mittels .NET Syndication Feeds auszulesen. Windows 8 erwartet sich nämlich beim Aufruf des Cloud Services, das die Daten für die Live Tiles zur Verfügung stellt, eine vordefinierte XML Datenstruktur. Es stehen dazu eine Vielzahl von Vorlagen zur Verfügung. Hier werden 2 Templates, eines für eine quadratische und eines für eine breite Kachel, verwendet. und Mittels String.Format wird dabei der zuerst ausgelesene Blogpost Titel in die XML Struktur übergeführt. An und für sich sind wir damit mit der Backend Implementierung bereits fertig. Nur eine Kleinigkeit bleibt noch zu tun. ASP.NET Web Api schickt standardmässig alle Antworten als JSon, soferne nicht anders in den HTTP Headern vermerkt, zurück. Windows 8 benötigt aber immer eine XML Struktur. Um dies zu vereinfachen wird noch folgende Konfiguration dem Projekt in der Datei “Global.asax” hinzugefügt: Damit ist nun sichergestellt, dass bei einem Aufruf der Art http://rssfeedlivetilessample.azurewebsites.net/api/tiles/1?mediaFormat=xml folgendes Ergebnis an Windows 8 für das Live Tile der App zurückgeliefert wird: Damit ist die Backend Implementierung abgeschlossen und kann nun mittels F5 auch lokal getestet werden. Oder da war doch noch etwas. Das Ganze muss ja noch in die Cloud. Kein Problem! Wir werden noch eine Bereitstellung in Windows Azure Websites durchführen. Dazu legen wir zuerst einmal eine Windows Azure Website über das Management Portal von Windows Azure unter http://manage.windowsazure.com durch Klicken auf den “New” Button (links unten) an: Danach holen wir uns das sogenannte “Publishing Profile” der Website, indem wir die soeben angelegte Website im Portal selektieren und öffnen und im Dashboard auf “Download publish profile” klicken. Das nun lokal gespeicherte Publish profile der Website kann nun ganz einfach in das ASP.NET Projekt importiert werden. Dazu klickt man mit der rechten Maustaste auf das Projekt im Solution Explorer und wählt “Publish” aus: Über den Import Button kann das Publish Profile der Website importiert werden und nach Klicken auf “Publish” ist das Backend in ungefähr einer Minute in der Cloud zur Verfügung gestellt. Wie eingangs schon erwähnt, ist der Betrieb dieser Backendkomponente mit Windows Azure kostenlos, da alle Windows Azure Subscriptions 10 kostenlose Websites enthalten. Es gibt jedoch gewisse Beschränkungen der zur Verfügung gestellten Kapazitäten, was aber für eine durchschnittliche App kein Problem darstellen sollte. Und sollte das wirklich einmal der Fall sein, bleibt immer noch die Möglichkeit die Kapazitäten für wenig Geld zu erhöhen. Ressourcen: Kostenlose Testversion von Windows Azure Windows Azure DevCamps in Österreich Beispielcode (von oben): Windows Azure Website Sample und Windows Store App Sample

Eindrücke von der Build-Konferenz

Von Toni Pohl (Gastblogger) Autor Feed 4. November 2012 23:36
Microsoft veranstaltete letzte Woche am Microsoft Campus in Redmond die zweite BuildWindows-Konferenz (siehe auch buildwindows ist gestartet). Etwa 2000 Teilnehmer hatten die Gelegenheit, sich direkt von den Produktteams zu informieren zu neueste Informationen zu erfahren. Hier einige Impressionen in Bildern und einige Eindrücke von österreichischen Teilnehmern vor Ort! [More]

Windows Azure Conf Event

Von Toni Pohl (Gastblogger) Autor Feed 31. October 2012 19:30
Ganz frisch: An Tag zwei der buildwindows-Konferenz wurde das Windows Azure Conf Event angekündigt: Am Mittwoch, den 14. November, wird Microsoft die Windows AzureConf abhalten, eine kostenfreie Veranstaltung für die Windows Azure Community. Das Event wird auf Channel 9 online gestreamed und nach unserer Zeit von 16 Uhr bis 1 Uhr Früh stattfinden. Auf der Webseite windowsazureconf.net gibt es eine einfache Registrierung für das Event. Sei dabei!

buildwindows ist gestartet

Von Toni Pohl (Gastblogger) Autor Feed 31. October 2012 06:20
Von 30. Oktober bis zum 2. November findet in der Microsoft Zentrale in Redmond die buildwindows-Konferenz statt. Eine Handvoll Österreicher hat sich rechtzeitig für das Event angemeldet, um die aktuellsten Neuigkeiten rund um Windows 8, Windows Phone 8, Windows Azure, Office 2013, SharePoint 2013 und all den weiteren neuen Themen in der Microsoft-Welt zu erfahren. [More]

Die BASTA kommt nach Österreich! Noch rasch Early Bird nutzen! #bastacon

Von Toni Pohl (Gastblogger) Autor Feed 7. October 2012 22:09
Für professionelle .NET Entwickler im DACH-Raum ist sie ein Begriff: die BASTA! – seit über einem Jahrzehnt der Treffpunkt Nr. 1 für .NET- und Windows-Entwickler. Jetzt kommt die BASTA! auch nach Österreich! Endlich! Hier informieren und noch rasch den Early Bird nutzen! [More]

Windows Server 2012 einfach testen

Von Jürgen Mayrbäurl  Autor Feed 26. September 2012 08:19
Gestern fand bei Microsoft Österreich im Zuge der Katapult Event Serie das Launch Event zum Windows Server 2012 statt. Rund 200 Teilnehmer, vor Ort und Online, konnten sich von den neuen Features des Windows Server Betriebssystems, das auf Basis der Erkenntnisse aus dem Betrieb unserer Cloud Plattformen erstellt wurde, überzeugen. Bleibt jetzt nur mehr die Frage, wie man am einfachsten den neuen Windows Server 2012 testen kann. Selbstverständlich kann man die ISO Datei oder eine ganze VHD herunterladen bzw. die gestern verteilte DVD dafür heranziehen. Aber wo bekommt man die Hardware fürs Testen her? Die IT fragen? Eine VM auf der vielleicht bereits stark ausgelasteten VM Umgebung provisionieren? Hier kommt die Public Cloud mit Windows Azure Virtual Machines ins Spiel, die sich perfekt für derartige Testumgebungen einsetzen lässt. In nur wenigen Minuten und dies auch noch kostenlos und ohne eigene Ressourcen des Rechenzentrums zu verwenden, ist man startbereit. Wie das geht? Ganz einfach: Schritt 1: Kostenlose 30-Tage Testversion von Windows Azure beantragen oder die in MSDN enthaltene Azure Subscription aktivieren Schritt 2: In wenigen Minuten mit nur wenigen Clicks Windows Server 2012 über das Management Portal von Windows Azure über die bereitgestellten Plattform Images provisionieren Schritt 3: Mittels Remote Desktop auf ihren Windows Server 2012 in der Public Cloud zugreifen Weitere Informationen dazu unter…

20.09.2012: Kostenloser Workshop Windows Azure Virtual Machines

Von Jürgen Mayrbäurl  Autor Feed 29. August 2012 15:27
Nach dem Event am 23.08.2012 zum Thema Windows Azure Websites Entwicklung setzen wir am 20.09.2012 unsere Workshop-Serie mit dem nächsten neuen Windows Azure Thema fort. Diesmal behandeln wir das Thema Windows Azure Virtual Machines, das als Public Preview seit Ende Juni nun jedermann kostenlos zum Ausprobieren zur Verfügung steht. Windows Azure Virtual Machines Mit Windows Azure Virtual Machines hat Microsoft IaaS im Angebot von Windows Azure. Virtuelle Computer ermöglichen einfach Workloads von der eigenen Infrastruktur in die Cloud auszulagern. Images mit Windows Server und Linux sind bereits vorbereitet, andere können einfach erstellt werden. In diesem Workshop lernen Sie die Features von Virtual Machines können, lernen ein virtuelles Netzwerk aufzubauen, das Active Directory einzubinden, und auch – um flexible Szenarien zu ermöglichen – IaaS und PaaS von Windows Azure gemeinsam zu nutzen. Anmeldung und weiterführende Information… Trainer Christian Nagel ist Software Architekt, Trainer und Consultant mit jahrelanger Erfahrung beim Design und der Entwicklung von verteilten Business Lösungen mit Microsoft Technologien, und Gründer von CN innovation http://www.cninnovation.com. Seine Kenntnisse hat er auch in zahlreichen Büchern verarbeitet, u.a. Professional C# 4 with .NET 4, Wrox Press, und Enterprise Services with the .NET Framework, Addison Wesley. Neben .NET Schulungen und Consulting ist Christian als Microsoft Regional Director und Microsoft MVP für ASP.NET bekannt. Weiters hält er Vorträge bei internationalen Konferenzen und unterstützt die Entwickler-Community mit INETA Europe und der .NET User Group Austria. In seinen Tweets http://www.twitter.com/christiannagelgibt es immer wieder Informationen zu neuesten Technologien. Agenda Windows Azure Virtual Machines Einführung in Virtuelle Computer und die Möglichkeiten die sich damit ergeben Windows Azure Virtual Networks Erstellen Sie ein privates virtuelles Netzwerk das auch mit der lokalen IT Infrastruktur verbunden werden kann. Das ermöglicht Cloud-Hybridszenarien bei denen Sie bestimmen was in die Cloud soll. Deploying Active Directory in Windows Azure User Identities in der Cloud brauchen auch eine Lösung – am besten eine die sich in die bestehende Infrastruktur integrieren lässt. Hier werden zwei Szenarien behandelt: Active Directory Domain Controller on premises oder in der Cloud. Deploying SQL Server in Windows Azure SQL Server in Virtual Machines ermöglicht eine weitere Variante einer relationalen Datenbank in der Cloud – neben Windows Azure SQL Database. Hier lernen Sie die Unterschiede und erweiterte Möglichkeiten existierende Applikationen auf SQL Server basierend in die Cloud zu bringen. Building Applications with IaaS und PaaS Beste Skalierbarkeit und Verwendung bestehender Anwendungen? Hier lernen Sie wie und warum sich IaaS und PaaS kombinieren lässt, welche Möglichkeiten sich dabei ergeben, und worauf Sie achten sollten. Mitzubringen für die Teilnahme an den Hands-on-Labs sind: Notebook mit Visual Studio 2010 oder 2012 und Windows Azure SDK Aktive Windows Azure Subscription (Kostenlose Testsubscription unter http://www.windowsazure.com/de-de/pricing/free-trial/).

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